FK Hansa Wittstock 1919 e.V.    

10. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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TSV Chemie Premnitz - SV Kloster Lehnin 6:0

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Daniel Huxdorf, Sascha Weser, Marian Krause, Konstantin Gäde (65. Michael Buddeweg), Daniel Schönfeldt (65. Marcus Rummel), Guido Block, Björn Stuhlmacher, Michelle Schröder (75. Lars Posorski), Robert Rades
Tore: 1:0 Robert Rades (10.); 2:0 Guido Block (30.); 3:0 Daniel Huxdorf (39.); 4:0 Robert Rades (51.); 5:0 Robert Rades (Foulelfmeter, 75.); 6:0 Lars Posorski (82.)
Schiedsrichter: Frank Haseloff (Fredersdorf)

Premnitz in Hochform !
Durch einen beeindruckenden 6:0 Erfolg über den SV Kloster Lehnin hat der TSV Chemie Premnitz am 8. Spieltag die Spitzensposition in der Landesklasse West erfolgreich verteidigt. Von Beginn an bestimmte der TSV die Szenerie. Nach dem frühen 1:0 durch Rades (10.), legte Premnitz schnell nach. Doch das Tor von Huxdorff eine Minute später fand keine Anerkennung (Abseits). Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gastgeber immer stärker. Lehnin konnte optisch gut mithalten doch dem ständigen Tempowechsel des TSV war man über die gesamte Spielzeit nicht gewachsen.Das Trainerduo Rotter/Peter konnte zum ersten mal in dieser Saison so ziemlich aus den vollen schöpfen. Bis auf Freidank, Kremp , Steinhoff, Neudorf und Franke war alles an Deck. Vor allem spielerisch bekamen die wenigen Besucher bei schlechten Wetter einiges geboten. Allein das 2:0 von Block in der 30.min. war das Eintrittsgeld wert. Aus gut 20 Meter Entfernung jagte er die Kugel unhaltbar in die Maschen.Chemie hielt das Tempo weiter hoch und nach 39. min. gelang Huxdorff mit dem 3:0 die Vorentscheidung.Eine sogenannte Hundertprozentige ließ Rades kurz vor der Pause ungenutzt.Auch nach dem Pausentee ließen die Platzherren nicht locker und in der 48. min. musste sich der KLosterschlußmann mächtig strecken um einen Schuß von Rades abzuwehren.Wenig später schlug es aber doch wieder ein Blck mit seinem 2. Treffer traf zum 4:0 und besiegelte damit endgültig die Lehniner Niederlage. Das Rummel durchaus eine Bereicherung des Premnitzer Angriffs sein kann bewies der Stürmer nach seiner Einwechslung .Nach 75. min. hatte auch er seine Chance zum Tor, scheiterte aber am Schlußmann. Wenig später verwandelte Rades einen Strafstoß zum 5:0. Bevor Posorski in der 82. min. zum 6:0 Endstand traf, vergaben Block und Rummel weitere sehr gute Chancen das Resultat nach oben zu schrauben.Am Ende stand dann ein hochverdienter 6:0 Erfolg des TSV zu Buche. Damit bereitete die Mannschaft ihren Trainer ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Am Sonntag feierte Mario Rotter seinen 40. Geburtstag. " Glückwunsch an meine Mannschaft zum Sieg.Man hat heute gesehen was mit dieser Mannschaft möglich ist. Aber schon in der kommenden Woche steht das nächste schwere Spiel auf dem Programm , wo sich meine Mannschaft wieder neu Beweisen muss."
Am kommenden Samstag muss der TSV zum schweren Auswärtsspiel beim BSC Süd 05 Brandenburg antreten.
Peter Kaiser

SSV Einheit Perleberg - Brandenburger SC Süd 05 II 1:1

SSV Einheit Perleberg: Gordon Sohns, Matthias Steffen, Tino Huneck, Sebastian Holtz, Felix Mengel (60. Ronny Kabel), Norman Will, Denny Feilke, William Richart, Christian Becken, Björn Bauersfeld (68. David Baruth), Patrick Mostaller
Tore: 0:1 Steffen Päch (10.); 1:1 Denny Feilke (71.)
Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Zaatzke)

Mit einem 1:1 (0:1) gegen die favorisierte zweite Mannschaft des Brandenburger SC Süd schlug sich die Elf des SSV Einheit Perleberg am Sonnabend in dem Punktspiel der Landesklasse West ausgesprochen achtbar. Die Brandenburger bestätigten ihre Favoritenrolle in der 10. Spielminute mit dem Führungstreffer durch Torjäger Steffen Päch per Freistoß. Die Perleberger gaben sich nach dem frühen Rückstand nicht auf und versuchten ihr Spiel zu finden. In der 23. Minute hatten die Gastgeber dann ihre erste gute Chance. Tino Huneck spielte einen gelungenen Pass auf Patrick Mostaller, der aber am Gästetorwart scheiterte. Zwei Minuten später verhinderte Gordon Sohns bei einem gefährlichem Aufsetzer einen höheren Rückstand. In der 29. Minute verpasste Stürmer Björn Bauersfeld die nächste Chance der Perleberger. Eine Minute später wäre fast der Ausgleich per Eigentor gefallen. Die Südler blieben bis zum Pausenpfiff stets gefährlich. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich, dass die Forderung von Einheit-Trainer Andreas Holz nach einer Leistungssteigerung von seinen Spielern beherzigt wurde. Doch die nächste Chance hatten wieder die Brandenburger. Sohns wehrte den Freistoß der Gäste jedoch ab und der Nachschuss landete am Pfosten (61.). Drei Minuten später vergab Mostaller eine klare Chance für Einheit. Die Erlösung folgte in der 71. Minute: William Richart bediente Denny Feilke mit einem Traumpass und Feilke bedankte sich mit dem 1:1. Nur drei Minuten später hätte Norman Will Einheit in Front bringen Können, doch sein Schuss ging knapp über das Tor der Gäste. Glück hatte Einheit in der 88. Spielminute, als ein Schuss der Südler aus vier Metern nur an der Torlatte landete. In den letzten Spielminuten ließen die Perleberger dann nichts mehr anbrennen und brachten das Unentschieden sicher über die Zeit.
Siegfried Gräber


SG Eintracht Friesack - Pritzwalker FHV 03 1:0

SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Sven Nolle (89. Andre Bialoscek), Christof Müller (17. Maximilian Scheibner), Felix Wohlgethan, Roberto Meinecke, Dennis Bernhardt, Marc-Pierre Flohr, Andreas Kerger, Matthias Meinecke, Sebastian Nehls (31. Nils Thiemann), Stefan Heckert
Pritzwalker HFV 03: Marcus Boldt, Silvio Münch, Erik Meschter (70. Ronaldo Goncalves Gama Filho), Christopher Stolz, Christian Zielasko, Robert Vogt, Daniel Stendel (15. Martin Zerbian), Norman Rohde, Tobias Pedde, Luis Fernando de Moraes, Ronny Wölfel (78. Tobias Haack)
Tore: 1:0 Nils Thiemann (42.)
Schiedsrichter: Stefanie Tybussek (Potsdam)
Zuschauer: 60
Gelbe Karte: Roberto Meinecke (58.), Matthias Meinecke (2.) (89.) / Ronny Wölfel (40.), Christopher Stolz (59.)

Friesack erkämpft sich Platz 3
Im Spitzenspiel der Landesklasse West setzte sich am Samstag die Friesacker Eintracht verdient mit 1:0 (1:0) gegen die Elf des Pritzwalker FHV durch. Damit brachte die Eintracht im eigenen Stadion einen der diesjährigen Staffelfavoriten die erste Saisonniederlage bei und konnte dabei die eigene Erfolgsbilanz weiter ausbauen. Immerhin sind die Fliederstädter nunmehr seit dem 2. Spieltag ohne Niederlage, was sich mit 19 Punkten und dem 3. Platz in der Tabelle niederschlägt.In einer umkämpften Partie der Tabellennachbarn war es der schon frühzeitig eingewechselte Nils Thiemann, der in der 42. Spielminute den goldenen Treffer für die Fliederstädter erzielte.Anfangs hatte die Eintracht aber große Probleme mit dem flüssigen Kombinationsspiel der Gäste. Wie schon eine Woche zuvor in Brandenburg dauerte es knapp 25 Minuten bis die Eintracht im Spiel war.Zuvor musste jedoch Eintracht-Keeper Christian Brüggmann Kopf und Kragen riskieren, als in der 21. Spielminute die Abseitsfalle der Gastgeber nicht zuschnappte. Unterstützt von Spielertrainer Marc Flohr verhinderten in dieser Situation beide gemeinsam den Führungstreffer der zu diesem Zeitpunkt besseren Gäste. Den "Dosenöffner" für die Eintracht hatte dann 4 Minuten später Sebastian Nehls auf dem Fuß, scheiterte aber mit seiner Großchance an Marcus Boldt im Pritzwalker Tor. Doch die Eintracht war jetzt da, spielte schnell nach vorn und stand hinten sicher. Vor allem Pritzwalks Torjäger Ronny Wölfel wurde von Stefan Heckert ein ums andere mal abgearbeitet und fast völlig aus dem Spiel genommen. Auch das frühe verletzungsbedingten Ausscheiden von Christoph Müller und Sebastian Nehls konnte gut kompensiert werden. Die Gäste hatten zwar weiterhin mehr Spielanteile, doch die besseren Chancen gab es für die Eintracht.Drei Minuten vor dem Pausenpfiff setzte dann Nils Thiemann Pritzwalks Keeper derart unter Druck, dass dessen Befreiungsschlag unglücklich vom eigenen Spieler geblockt wurde und anschließend vom jungen Eintrachtstürmer technisch gekonnt über die Torlinie gedrückt werden konnte.Im zweiten Durchgang hätte die Eintracht schon frühzeitig alles klar machen müssen. Aus einer gesicherten Defensive ergaben sich für die Gastgeber reichlich Räume und einige tolle Chancen. So hatte Andreas Kerger erst in der 47. und dann in der 60. Spielminute Pech. Setzte er bei einer Kopfballablage von Matthias Meinecke den Ball noch über die Latte, so sprang der Ball wenig später beim trockenen Schuss vom Innenpfosten wieder ins Spielfeld zurück. Ebenso traf Roberto Meinecke mit seinem Kopfball in der 72. Spielminute nur das Queraluminium. Auch Eintracht-Torjäger Matthias Meinecke hatte in dieser Partie seine Chancen. Doch die klaren Konter (65. und 69.) wurden diesmal im Abschluss leichtfertig vergeben. Pritzwalk konnte insbesondere im Sturmzentrum kaum Akzente setzen. Bis auf einen Schuss von Normen Rohde (54.) über das Tor und einer nicht ungefährlichen Eingabe von Ronny Wölfel (63.) hatte man hinten alles im Griff. Erst in den Schlussminuten wurden die Gäste richtig gefährlich. Nach einer sehenswerten Kombination rettet nach einem Schuss von Luis de Morales in der 82. Spielminute der Außenpfosten und drei Minuten später der Eintrachtkeeper mit einer tollen Parade. Letztlich blieb es beim knappen aber verdienten Sieg der Eintracht, die nun mit breiter Brust zum nächsten Auswärtsspiel nach Wittstock reisen kann.
mh

Gegen die diszipliniert spielenden und auf Konter lauernden Friesacker kassierte der Pritzwalker FHV seine erste Punktspielniederlage in der laufenden Saison. Der entscheidende Treffer gelang Niels Thiemann in der 41. Spielminute. Zwar spielten die Pritzwalker ordentlich nach vorn, ihnen fehlte jedoch die Durchschlagskraft. Zudem monierte Pritzwalks Trainer Jan Kistenmacher, dass Schiedsrichterin Stefanie Tybussek (Potsdam) in der zweiten Halbzeit ein Foul an Robert Vogt übersehen hatte. „Dann wäre die Partie anders gelaufen“, so der Coach, der kurz vor dem Ende des Spiels die zweite Großchance bei seiner Mannschaft sah. Doch der Brasilianer Luis scheiterte am Friesacker Pfosten. (mw)


FK Hansa Wittstock - SV Rot-Weiß Gülitz 2:0

FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Oliver Drott (79. Nico Grahlmann), Felix Strothenk, Peter Techen, Philip Reschke (60. Sergej Paschtschenko), Silvio Braun (65. Christian Bauch), Matthias Dannehl, Stefan Wolter, Jochen Meier, Marcel Bock
SV Rot-Weiß Gülitz: Mario Bock, Torben Wiede, Tony Hoppe, Dennis Meier (46. Andreas Hoppe), Oliver Varchmin (46. Stephen Wiede), Nico Krüger, Martin Rogge, Patrick Gruel, Marcel Teske, Marvin Guthke (84. Martin Dolling), Andy Wolgast
Tore: 1:0 Mathias Dannehl (45.); 2:0 Christian Bauch (72.)
Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk)

Sieg ohne Glanz
Mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage im Gepäck kehrte die Elf von Rot-Weiß Gülitz vom Auswärtsspiel in der Fußball-Landesklasse beim Favoriten Hansa Wittstock zurück.Beide Mannschaften zeigten zu Beginn ein von der Taktik geprägtes Spiel. Während die Heimelf spielerische Vorteile hatte, dich sich auch im Ballbesitz widerspiegelten, standen die Gäste konzentriert in der Defensive und probierten, per Konter Torgefahr zu entwickeln. Nach 30 Minuten ohne große Chancen zogen die Wittstocker das Tempo deutlich an. Das machte sich auf dem Platz bemerkbar, die Gastgeber kamen zu zwei guten Möglichkeiten. Fünf Minuten vor Ende der ersten Halbzeit fuhr den Wittstockern dann der Schreck in die Glieder. Nach einem Freistoß kam Gruel ungehindert aus sieben Metern frei zum Kopfball. Zur Überraschung aller ging der Ball aber nicht zur Führung ins Netz sondern neben das Tor. Die letzte Szene vor dem Wechsel gehörte Hansa. Nachdem Meier per Kopf eine Ecke geklärt hatte, traf Dannehl per Direktabnahme zur verdienten 1:0- Pausenführung. Nach dem Wechsel verflachte die ohnehin nicht auf hohem Niveau verlaufende Begegnung weiter zusehends. Doch Gülitz hatte bald die große Möglichkeit zum Ausgleich. Aber nach einem tollen Pass von Gruel spielten Rogge die Nerven einen Streich und er vergab (50.). Es folgte wieder lange Leerlauf, ehe in der 72. Minute dem eingewechselten Bauch mit dem 2:0 für Wittstock die Entscheidung gelang. In den verbleibenden 20 Minuten parierte Mario Bock noch dreimal gegen die Wittstocker, während Wolgast auf der anderen Seite die dritte hundertprozentige der Gülitzer in dieser Partie vergab.
toho


VfL Nauen - Löwenberger SV 2:2

VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt (74. Christian Zantow), Peter Schäfer, René Kalbitz (57. Mathias Krone), Sebastian Buge, Martin Kelm (71. Michael Bol), Lars Halt, Jan Schönnebeck, Kevin Oellermann, Marvin Zeller, Ronny Burkhardt
Kader: Rene Oschmann
Löwenberger SV: Bastian Peschel, Hannes Krämer, Stefan Bertram, Robert Glass, Markus Niemann, Tobias Degener, Sebastian Tomczyk, Maximilian Koch (56. Tim Scheska), Mathias Feiler, Romano Rykowski, Alexander Schwarz
Tore: 0:1 Sebastian Tomczyk (44.); 1:1 Martin Kelm (57.); 1:2 Tobias Degener (60.); 2:2 Lars Halt (Foulelfmeter, 90+3.)
Schiedsrichter: Enrico Thiele (Seddiner See)
Zuschauer: 46
Gelbe Karte: Martin Kelm (2.) (36.) / Robert Glass (4.) (42.), Stefan Bertram (50.), Hannes Krämer (2.) (75.), Mathias Feiler (82.)
Rote Karte: Jan Schönnebeck (79.) / -

In der 79. Minute des Landesklassespiels VfL Nauen gegen Löwenberger SV wird ein Gästespieler im Abseits angespielt. Der Assistent lässt die Fahne und VfL-Kapitän Jan Schönnebeck sagt zum Schiedsrichter: „Du Blinder“. Der Unparteiische pfift Abseits und zeigt Schönnebeck die Rote Karte. In Unterzahl drängen die Nauener die Löwenberger in deren Hälfte zurück. In der dritten Nachspielminute wird VfL-Angreifer Lars Halt im Strafraum von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelt er selbst zum letztlich gerechten 2:2 (0:1)-Endstand. Damit bleibt Nauen Tabellenzweiter.„Wir hätten schon in der ersten Viertelstunde alles klarmachen können, doch da haben wir drei hundertprozentige Chancen ausgelassen“, sagte VfL-Trainer Wladimir Siverin. Zweimal Lars Halt und einmal Ronny Burkhardt trafen aber nicht ins Tor. Löwenberg ging kurz vor der Pause mit 1:0 in Führung durch Sebastian Tomczyk, nachdem die Nauener unnötigerweise den Ball an der Mittellinie verloren.Die Gastgeber glichen durch Martin Kelm (57.) aus, der aber danach mit Adduktorenproblemen ausgewechselt werden musste. Die Nauener waren nach dem Wechsel meist nur noch bei Standardsituationen gefährlich. Als auf der anderen Seite Tobias Degener in der 60. Minute aus 20 Metern abzog, landete der abgefälschte Ball zum 1:2 im Netz. In der Nachspielzeit sicherten sich die Nauener in Unterzahl dann wenigstens noch einen Punkt. (ae)


SV Falkensee-Finkenkrug II - SV 90 Fehrbellin 3:1

SV Falkensee-Finkenkrug II: Stefan Franke (46. Stefan Romeis), Ronny Hansen, Roland Voigt, Andre Kiesewalter, Thomas Geisler, Andreas Kamradt, Sebastian Eichhorn, Thomas Schult, Daniel Schultz, Philipp-Morris Güttner, Fabian Fritsch
SV 90 Fehrbellin: Henrik Pöhls, Heiko Schönknecht (69. Jürgen Haase), Marco Vetter (69. Marcus Krahl), Dennis Kasiske, Ronald Schubert, Martin Herrmann, Marcel Kraus, Enrico Pfefferle, Carlo Kassanke, Enrico Pöhls, Thomas Pietrus (80. Toni Rösner)
Tore: 1:0 Andreas Kamradt (4.); 2:0 Philipp-Morris Güttner (13.); 3:0 Philipp-Morris Güttner (19.); 3:1 Enrico Pfefferle (62.)
Schiedsrichter: Falk Thoms (Sommerfeld)
Zuschauer: 51
Gelbe Karte: Roland Voigt (2.), Thomas Geisler, Sebastian Eichhorn (2.), Thomas Schult (2.), Philipp-Morris Güttner / Henrik Pöhls, Dennis Kasiske, Carlo Kassanke
Gelb/Rote Karte: - / Marcel Kraus (90.)

Vom Torschützen zum Torwart
FF II gewinnt 3:1 gegen Fehrbellin / Stürmer Morris Güttner musste ins Tor
Kurz vor der Pause im Heimspiel des SV Falkensee-Finkenkrug II in der Fußball-Landesklasse West gegen den SV 90 Fehrbellin leitete ein Foul am FF II-Torwart Stefan Franke die Wendung ein. Nicht für die Partie, die praktisch schon mit dem 3:0-Halbzeitstand entschieden war und mit einem 3:1-Sieg für die Falkenseer endete. Sondern für FF II-Akteur Morris Güttner, der aufgrund fehlender Alternativen vom Stürmer zum Ersatztorwart umfunktioniert wurde. „Dank an Morris, dass er sich dafür zur Verfügung gestellt hat“, lobte Coach Stefan Göde den zuvor noch zweifachen Torschützen.Güttner verwertete nämlich zwei der zahlreichen Angriffe, denen sich der bis auf das robuste Zweikampfverhalten in allen Belangen unterlegene Tabellenletzte aus Fehrbellin ausgesetzt sah. Beim 2:0 netzte er die Eingabe vom über rechts außen aufgerückten Manndecker Andre Kiesewalter ein (13.). Nach dem schönen Spielzug über Sturmpartner Fabian Fritsch und der präzisen Flanke vom frisch gebackenen Vater Daniel Schultz war Güttner zum 3:0 erneut zur Stelle (19.).Vor dem Doppelpack hatte Andreas Kamradt das Grundlinien-Solo von Fritsch auf der linken Seite schon mit der 1:0-Führung für die mit Offensivpower glänzenden Falkenseer abgeschlossen (4.). Auch nach den drei Toren beherrschten die Gastgeber die Szenerie, ohne jedoch zu einem weiteren Torerfolg zu kommen. So touchierte der Freistoß von FF II-Kapitän Sebastian Eichhorn den Pfosten (30.).Dass Keeper Franke („Eher unwahrscheinlich, dass ich nächste Woche wieder spielen kann“) mit einem handflächengroßen Bluterguss unterhalb des Knies nach dem Wechsel in der Kabine blieb, hinterließ dennoch einen kleinen Riss im Falkenseer Spiel. Aber die Mannschaft fing sich nach dem 1:3-Anschlusstreffer durch den platziert verwandelten Foulelfmeter vom Fehrbelliner Enrico Pfefferle wieder (62.). Wenn auch aus der erneuten Angriffsserie nichts Zählbares mehr heraussprang. „Bei besserer Chancenverwertung hätte unser verdienter Sieg noch höher ausfallen können wenn nicht sogar müssen. Die Verwertung der Tormöglichkeiten war aber miserabel“, kritisierte Trainer Göde, dessen Team mit dem vierten Punktgewinn in Folge auf Platz zehn zur nunmehr besten Saisonplatzierung kletterte. Christian Wulf


SV Empor Schenkenberg - FSV Germendorf 2:1

SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Danny Noak, Johannes Ohlis, Michael Pietzsch, Markus Polei, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf (71. Randy Regber), Robert Behn (63. Tino Lindauer), Jan Kaiser, Jano Mebes (89. Christian Poppe)
Tore: 1:0 Jan Kaiser (44.); 1:1 Mike Dittmar (Foulelfmeter, 70.); 2:1 Danny Noak (86.)
Schiedsrichter: Gregor Friedrich (Potsdam)

Wichtiger Sieg in einem wechselhaften Spiel
Im heutigen Landesklassenspiel standen sich der SV Empor Schenkenberg gegen den FSV Germendorf gegenüber. In der ersten Halbzeit spielte unsere Mannschaft einen sehr ansehnlichen Fußball. Die Kombinationen klappten, der Spielaufbau stimmte, es wurde schnell über mehrere Stationen nach vorn gespielt und ein struktureller Aufbau war deutlich zu sehen. Nur die alte Schwäche der Chancenauswertung trat wieder zum Vorschein. 4 bis 5 deutliche Chancen konnten nicht verwertet werden. Die Mannschaft war klar überlegen und versuchte dem Gegner ihr Spiel aufzudrücken. So kam es dann auch noch in der 44. Minute zum verdienten 1:0 Führungstreffer durch Jan Kaiser. Beide Mannschaften kamen unverändert aus den Kabinen. Doch das Spiel unserer Elf war nicht mehr dasselbe. Sehr zerfahren, mit Fehlpässen behaftet und nicht konzentriert wirkte das Spiel. Der Gegner drückte immer mehr und bekam seine Torchancen die sie aber auch nicht nutzen konnten. In der 70. Minute konnte Germendorf durch einen Elfmeter zum 1:1 ausgleichen. Jetzt drückten beide Mannschaften auf den Sieg und das Spiel wurde dadurch etwas ruppiger. Zum Schluss konnte unsere Elf dann doch noch in der 86. Minute durch ein schönes Tor von Danny Noak nach guter Flanke von Tino Lindauer das 2:1 Siegtor erzielen.
Fazit: Mit nun 13 Punkten auf Platz 7 der Tabelle und 3 Siegen in Folge können wir mehr zufrieden über die Leistung unserer Mannschaft sein und blicken sehr positiv in die Zukunft.


FSV Veritas Wittenberge/Breese - SV Eiche 05 Weisen 1:1

FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Marx, Benjamin Kampehl, Jens Bartkowiak, Carlo Czarnofski, Robin Haase, Jens Barsewitz, Martin Gehrke (65. Benjamin Artlich), Norman Hurlbrink, Sebastian Gückel (59. Kevin Lechleitner), Sebastian Fechner, Christian Münster (77. Markus Bolzmann)
SV Eiche 05 Weisen: Stephan Wild, Christopher Arich, Michael Klahs, Steffen Muhs, Benjamin Schulz (69. Patrick Dieckhoff), Christian Hoppe, Kevin Kühn, Danny Menke (61. Philipp Müller), Patrick Jendretzke, Toni Schneider, Sergej Kutowoj (70. Gordon Amling)
Tore: 1:0 Sebastian Fechner (49.); 1:1 Toni Schneider (88.)
Schiedsrichter: Ingo Stolz (Teiglitz)
Zuschauer: 297
Gelb/Rote Karte: Jens Bartkowiak (88.) / -

Das Nachbarschaftsduell in der Fußball-Landesklasse West zwischen dem FSV Veritas Wittenberge/ Breese und SV Eiche 05 Weisen endete leistungsgerecht 1:1 (0:0). Ein sportlicher Leckerbissen wurde den rund 300 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion dabei nicht geboten und so etwas wie Derby-Stimmung kam erst in der hektischen Schlussphase auf.Bei kühlen und ungemütlichen Herbsttemperaturen erwärmten die 90 Minuten wohl kaum. Positiv ist festzustellen, dass die Platzherren seit drei Spieltagen ungeschlagen sind und das die Weisener ihre schwarze Serie beendeten. Nach sechs Niederlagen in Folge holten sie wenigstens mal wieder einen Zähler. "Ich denke schon, dass wir uns diesen Punkt verdient haben. Vor der Pause waren wir die bessere Mannschaft", sagte Eiche-Trainer Ronny Hohn. Sein Gegenüber auf Veritas-Seite schwankte zwischen Ärger und Rätsel raten hin und her: "Es ist die alte Leier. Wir gehen in Führung und stellen dann das Fußballspielen ein. Warum, das weiß ich auch nicht", kommentierte Coach Christian Krause den Auftritt seiner Mannschaft.Die Gastgeber taten sich in den ersten 45 Minuten sehr schwer. In der Defensive standen sie oft zu weit weg von ihrem jeweiligen Gegner und in der Offensive fehlten die Ideen gegen die mit großem Laufaufwand die Räume eng machenden Weisener. So mancher Veritas-Akteur gestikulierte bei der Suche nach einer Anspielstation mit den Armen, Die Folge: Eine richtige Torchance hatten die Platzherren vor dem Wechsel nicht. Bei Eiche zielten Menke (11.), Schneider (33.) und Hoppe (41.) knapp neben das Tor.In der Pause schien Christian Krause die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Wittenberger kamen entschlossen aus der Kabine und schnell zum Erfolg. Eine Ecke von Carlo Czarnofski köpfte Jens Bartkowiak auf das Tor der Gäste. Die klärten kurz vor der Linie, den Abpraller schoss Sebastian Fechner zum 1:0 ins Netz. Kurzzeitig schien es so, als würde Veritas das Kommando übernehmen. Fast fiel das 2:0, doch Wild lenkte den sich gefährlich senkenden Czarnofski-Freistoß über die Latte (67.).Danach drängte Weisen auf den Ausgleich. Und es kam Hektik auf. Kleine Nickligkeiten bis hin zu Fouls, die die gelbe Karte zu Folge hatten. Und irgendwie entstand das Gefühl, als würden die Gastgeber um den Ausgleich betteln. Das spürten auch die Eiche-Spieler und riskierten immer mehr. Und als der bereits verwarnte Veritas-Verteidiger Jens Bartkowiak einen Pass der Weisener in die Spitze mit der Hand stoppte, sah er die gelb-rote Karte. Beim folgenden Freistoß aus rund 25 Metern fand der von Toni Schneider geschossene Ball den Weg an Freund und Feind vorbei ins Netz zum verdienten 1:1-Ausgleich (88.) für Eiche 05. Oliver Knoll